Willkommen in
Potsdam

Montag-Freitag 8-20 Uhr
Samstag 9-15 Uhr
Mittwoch, 15.07.2020 geschlossen
(Bombenentschärfung in Potsdam)

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Oralchirurgie

Unsere Praxis für Oralchirurgie richtet sich an höchste medizinische Standards und bietet Ihnen den Komfort und die medizinische Qualität, die Sie von einer modernen Fachzahnarztpraxis erwarten.

Besondere Lösungen sind unser Ziel: Denn es geht um Ihre Gesundheit, Ihr Gesicht, Ihre Ausstrahlung, Ihre persönliche Wirkung – letztendlich um Ihr Wohlbefinden.

Wir verfügen über modernste Diagnostikmöglichkeiten mit einem Digitalen Volumentomographen (DVT). So wird mit modernster, technischer Ausstattung eine detaillierte Behandlungsplanung ermöglicht. Neueste diagnostische Verfahren, fachliches Know-how, dreidimensionale Implantationsplanung und klinische Erfahrung sind eine solide Basis für überzeugende Ergebnisse.

Wir möchten, dass Sie sich von Anfang an in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre gut aufgehoben fühlen. Lernen Sie uns kennen und teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden wir die zu Ihnen passende Lösung für Ihr persönliches Anliegen finden.

Vereinbaren Sie jetzt ganz bequem über unseren Online-Terminkalender Ihren Beratungstermin in unserer Praxis in der Friedrich-Engels-Straße 80.

Zahnimplantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln und dienen dem Ersatz fehlender Zähne oder der Befestigung von Zahnprothesen. 
Zahnverlust tritt in jedem Alter auf und kann verschiedene Ursachen haben.

Ob Ihnen ein oder mehrere Zähne fehlen: Implantate ersetzen auf natürliche Art und Weise Ihre verloren gegangenen Zähne und garantieren Ihnen eine gesunde Kaufunktion. Gleichzeitig fügen sie sich unsichtbar in die Zahnreihe ein und vermitteln Ihnen so ein sicheres Kaugefühl. Implantate haben ein schraubenförmiges Design und werden direkt in den Kieferknochen eingesetzt.

Sie bestehen aus hochreinem Titan oder aus Keramik und sind daher in höchstem Masse biokompatibel (gewebefreundlich). Sie verwachsen nach einer Einheilzeit von mehreren Wochen fest mit dem Knochen (Osseointegration). Ihr Zahnarzt hat dann die Möglichkeit, auf diesen Implantaten Kronen und Brücken anzufertigen, die sich nicht von Ihren natürlichen Zähnen unterscheiden. Auf diese Weise wird ein unnötiges Beschleifen von Nachbarzähnen vermieden.

Um ein ästhetisch und funktionell optimales Ergebnis zu erreichen, kann es in manchen Fällen erforderlich werden, vor oder während der Implantation Knochen aufzubauen.

Kleinere Defekte des Kieferkammes können oftmals mit Knochenersatzmaterialien ausgeglichen werden. Diese fördern die Regeneration des körpereigenen Knochens.

Größere Defekte rekonstruieren wir mit Eigenknochen. Hierbei entnehmen wir schonend, mit ultraschallbetriebenen Instrumenten, Knochen aus dem aufsteigenden Anteil oder dem Kinnbereich des Unterkiefers. Eine extraorale (Beckenkamm) Entnahme ist selten erforderlich.

Vor Aufbau des Kieferknochens fertigen wir eine 3-dimensionale Röntgenaufnahme an. Anhand dieser planen wir, wieviel Knochen zum Aufbau benötigt wird und wo wir diesen entnehmen können. So schaffen wir größtmögliche operative Sicherheit und vermeiden eine überflüssige Knochenentnahme.

Weisheitszähne

Die dritten Backenzähne (Weisheitszähne) brechen als letzte Zähne durch den Kiefer. Häufig finden sie nicht genug Platz (bei über 80% der Bevölkerung), bleiben dann entweder vollständig im Kieferknochen stecken (Retention) oder brechen nur zum Teil durch (Teilretention).

(Teil-)retinierte Weisheitszähne führen häufig zu Entzündungen (Dentitio difficilis, Perikoronitis) bis hin zu Abszessen. Ursache für eine solche Entzündung ist meist die Bildung einer kapuzenförmigen Zahnfleischtasche, die zwar den Keimen der Mundhöhle zugänglich ist, aber nur schwer oder gar nicht gereinigt werden kann.
Bei retinierten Weiheitszähnen entstehen nicht selten aus dem Zahnbildungsgewebe Zysten, die durch Volumenzunahme den Unterkiefer sukzessive schwächen und durch eine Infektion zu Abszessen führen können.
Wachsen die Weisheitszähne nur im Ober- oder Unterkiefer, fehlt ihnen der Antagonist („Gegenzahn“). In der Folge wachsen sie über die Kauebene hinaus (Elongation), wodurch die Verzahnung des gesamten Kausystems gestört werden kann. Folgen sind: (nächtliches) Zähneknischen, Kiefergelenksbeschwerden, Gesichtsschmerzen und die Verletzung anderer Zähne.

Nicht zuletzt üben Weisheitszähne Druck von hinten auf die Zahnreihe aus, was zu Zahnverschiebungen führt. Zusätzlich können Weisheitszähne das Überkronen des letzten Backenzahnes erschweren oder verhindern.

Durchführung des Eingriffs

Dieser Routineeingriff wird von uns sicher und minimal invasiv durchgeführt. Auf Wunsch kann der Eingriff in Sedierung (Dämmerschlaf) oder Vollnarkose vorgenommen werden.

Nachdem das Zahnfleisch über den Weisheitszähnen abgelöst wurde, erfolgt die Freilegung des Zahnes mit einem entsprechenden Bohrer – knochenschonend, nur so weit wie nötig – gegebenenfalls wird der Zahn in mehrere Teile getrennt, zum Zwecke einer schonenden Entfernung, die dann mit einem Hebel oder einer Zange erfolgt.
Danach wird das Zahnfleisch mit Nähten wieder verschlossen. In der Regel legen wir zum Ableiten des Wundsekretes im Unterkiefer ein Gazestreifen in die Wunde ein, welchen wir nach einigen Tagen wieder entfernen.
Die Fadenentfernung erfolgt meist nach einer Woche.

Bei einer engen Lage des Weisheitszahns zum Unterkiefernerv wird eine dreidimensionale Volumentomographie angefertigt. So kann das Risiko einer Nervschädigung bei der Weisheitszahnentfernung minimiert werden.

Wurzelspitzenresektion

Bei der Wurzelspitzenresektion (WSR) versuchen wir einen Zahn zu erhalten, dessen Wurzeln durch Entzündungsprozesse geschädigt sind.

Die Ursache einer, die Zahnwurzelspitze umgebenden Entzündung, liegt oftmals in einer insuffizienten, also nicht genügenden herkömmlichen Wurzelfüllung (Eine Wurzelkanalbehandlung ließ sich zum Beispiel aufgrund einer starken Wurzelkrümmung oder wegen einer extrem abgewinkelten Wurzelspitze nicht durchführen).

Aber auch nach einer regelrecht durchgeführten Wurzelkanalbehandlung kann in manchen Fällen restliches Entzündungsgewebe an der Wurzelspitze bestehen bleiben (welches im weiteren Verlauf zur Ausbildung einer Kieferzyste führen kann).

In der Regel führen wir diese Behandlung in örtlicher Betäubung durch. Falls Sie eine weiterführende Anästhesie (z.B. Analgosedierung) wünschen, sprechen Sie uns bitte darauf an.

Bei einer Wurzelspitzenresektion entfernen wir das untere Wurzeldrittel und das die Wurzelspitze umgebende Entzündungsgewebe.

Mit dem Operationsmikroskop oder einer stark vergrößernden Lupenbrille kann die Wurzelspitze sicher gefunden und unter optimaler Sicht präzise und vergrößert dargestellt und entfernt werden (Minimalinvasive WSR).

Zur retrograden Wurzelkanalaufbereitung benutzen wir minimalinvasiv arbeitende, hocheffiziente Ultraschallinstrumente, wodurch wir eine sichere Abdichtung der Wurzelspitze gegenüber Bakterien ermöglichen.

Um die knöcherne Ausheilung zu verbessern, besteht zusätzlich die Möglichkeit, den entstandenen Knochendefekt mit einem sogenannten Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen aufzufüllen.

Dieses Vorgehen trägt zu einer enormen Qualitätsverbesserung der Wurzelspitzenresektion bei.

Zähne, die auf diese Weise behandelt wurden, können oftmals noch viele Jahre im Kiefer verbleiben und ihre Funktion wahrnehmen und von der überweisenden Kollegin oder dem überweisenden Kollegen für weitere prothetische Maßnahmen verwendet werden.

Parodontalchirurgie

Parodontitis ist eine meist schmerzlose Infektionserkrankung, die die Karies als häufigste Ursache für Zahnverlust abgelöst hat. Bakteriell bedingte Entzündungen führen dabei zur Auflösung des zahntragenden Knochens und des Zahnfleisches und nachfolgend zum Zahnverlust.

Um das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten, ist es von entscheidender Bedeutung, einem beim Aufklärungstermin festgelegten Behandlungsablauf konsequent zu folgen. Eine systematische Bekämpfung beginnt immer mit einer professionellen Zahnreinigung bei Ihrem Hauszahnarzt. Dann werden in mehreren aufeinanderfolgenden Sitzungen die schädlichen Ablagerungen auf den Wurzeloberflächen entfernt. Das Zahnfleisch und der Zahnhalteapparat benötigen im Anschluss Zeit, um wieder zu gesunden.

In einem zweiten Schritt folgt nun die chirurgisch-rekonstruktive Parodontaltherapie, bei der man Gewebe erhält, anstatt es zu entfernen. Lange Zahnhälse und zurückgegangenes Zahnfleisch sehen nicht nur unschön aus, sondern verursachen oft auch Schmerzen bei Berührung oder Temperaturveränderung.

Durch mikrochirurgische Eingriffe ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, diesen Rückgang des Zahnfleisches zu korrigieren und Zahnfleisch und Knochen wieder aufzubauen. Dafür stehen verschiedene regenerative Substanzen und Knochenersatzmaterialien zur Verfügung – Methoden, auf die sich unsere Praxis spezialisiert hat. Die Behandlung wird schmerzlos in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt.

Um den Langzeiterfolg einer Parodontosebehandlung zu sichern, sind neben guten Hygienemaßnahmen, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen bei Ihrem Hauszahnarzt notwendig.