Willkommen in
Potsdam

Oralchirurgie

In unserer Potsdamer MEINDENTIST-Praxis steht Ihnen mit Frau Dr. Eva Weise eine erfahrene Fachzahnärztin für Oralchirurgie zur Seite. In einem ausführlichen Beratungsgespräch wird Sie die passende Lösung für Ihr Anliegen finden – von der Wahl der am besten für Sie geeigneten Implantate über eine schonende Weisheitszahnentfernung bis hin zum Wiederaufbau von Kieferknochen.

Unser oralchirurgisches Leistungsspektrum in Potsdam

✔ Zahnimplantologie
✔ Entfernung von Weisheitszähnen
✔ Mikrochirurgische Zahnfleischkorrektur
✔ Chirurgische Behandlung von Parodontitis
✔ Wurzelspitzenresektion
✔ Rekonstruktionen im Zahn- und Kieferbereich, zum Beispiel nach Unfällen
✔ Aufbau von Kieferknochen
✔ Behandlung von Veränderungen und Entzündungen im Mund- und Kieferbereich

Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin jetzt ganz bequem über unseren Online-Terminkalender.

Moderne Oralchirurgie – mit Digitaler Volumentomographie

Unser Röntgengerät für Digitale Volumentomographie (DVT) bietet Ihnen neben einer aussagekräftigeren Diagnostik zahlreiche Vorteile:

✔ detailreiche 3D-Aufnahmen des Kieferbereiches
✔ exakte Lage von zu schützenden Nervenverläufen sichtbar
✔ Eingriffe wie Zahnimplantationen können präziser geplant und sicherer durchgeführt werden
✔ deutlich geringere Strahlenbelastung im Vergleich mit konventioneller Computertomographie (CT)

Darüber hinaus entstehen Ihnen durch unser DVT-Gerät vor Ort keine weiteren Überweisungstermine – die Bilder stehen sofort nach der Aufnahme in hochauflösender, digitaler Form zur Verfügung.

Zahnimplantate

Zähne können aus vielen Gründen verloren gehen. Als funktioneller und ästhetischer Ersatz für einen oder mehrere fehlende Zähne sind Implantate das Mittel der Wahl.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, auf denen künstliche Zähne oder Zahnprothesen befestigt werden können. Sie haben ein schraubenförmiges Design und werden direkt in den Kieferknochen eingesetzt.

Beispielhafter Ablauf zum Einsetzen eines Einzelimplantates

Freilegung des Kieferknochens

Bohrung mit Spezialbohrer im Knochen

Einheilung des Implantats

Schleimhautausformung und Einbringen des Implantatkopfs

Befestigte Krone auf dem Implantat

Die Vorteile von Implantaten – nach dem Vorbild der Natur

Zahnimplantate bestehen aus Reintitan oder Keramik und sind daher in höchstem Maße gewebefreundlich, auch biokompatibel genannt. Nach einer Einheilzeit von mehreren Wochen verwachsen sie fest mit dem Kieferknochen.

Dann können auf diesen Implantaten Kronen und Brücken befestigt werden, die sich nicht von Ihren natürlichen Zähnen unterscheiden. So verhindern wir beim Eingliedern einer Brücke ein unnötiges Beschleifen von gesunden Nachbarzähnen.

Implantate von CAMLOG – Qualität „Made in Germany“

In unserer MEINDENTIST-Praxis in Potsdam kommen Implantate von CAMLOG, einem der führenden Zahnimplantate-Hersteller, zum Einsatz. Alle CAMLOG Produkte werden in Winsheim in Baden-Württemberg gefertigt und entsprechen dem neuesten Stand der Technik und der wissenschaftlichen Forschung sowie den betreffenden Normen der Medizintechnik.

Reinraum

Maschinenhalle

Ein Hightech-Fertigungsverfahren und eine durchgängige Qualitätssicherung mithilfe hochmoderner Analysegeräte, wie beispielsweise einem Rasterelektronenmikroskop, erfüllen internationale Standards für Medizinprodukte und sichern die hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der dentalen Implantate aus dem Hause CAMLOG.

Möglichkeiten des Knochenaufbaus

Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantation ist ausreichend vorhandener und gesunder Kieferknochen. Diese Bedingung ist jedoch nicht immer gegeben, insbesondere bei Zahnverlust durch Karies oder Parodontitis. Sollte Knochen fehlen, haben wir verschiedene Optionen, vor oder während der Behandlung Knochendefekte mit patienteneigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial wieder aufzubauen.

Für den Knochenaufbau im Oberkiefer wenden wir die sogenannte Sinusbodenelevation an (auch bekannt als Sinuslift)

Angst und Schmerzen müssen nicht sein. Bei uns können Sie neben der klassischen örtlichen Betäubung Ihren Eingriff auch entspannt unter Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose „verschlafen“. Insbesondere die intravenöse Dämmerschlaf-Methode wird von unseren Patienten sehr gut angenommen. Fr. Dr. Weise berät Sie sehr gern ausführlich zum schmerz- und angstfreien Implantat-Eingriff.

Weisheitszähne

Die Weisheitszähne brechen als letzte Zähne durch den Kiefer. Bei über 80% der Bevölkerung finden Sie nicht genug Platz und bleiben dann entweder vollständig im Kieferknochen stecken (Retention) oder brechen nur zum Teil durch (Teilretention).

Häufig führen unvollständig durchgebrochene, also im Kieferknochen steckende Weisheitszähne zu Entzündungen oder gar Abszessen. Ursache für eine solche Entzündung ist meist die Bildung einer kapuzenförmigen Zahnfleischtasche, die nur schwer oder gar nicht gereinigt werden kann.

Teilretinierter Weisheitszahn

Bei retinierten Weiheitszähnen entstehen nicht selten aus dem Zahnbildungsgewebe Zysten, die durch Volumenzunahme den Unterkiefer sukzessive schwächen und durch eine Infektion zu Abszessen führen können.

Retinierter Weisheitszahn

Ein weiteres Problem entsteht, wenn Weisheitszähne nur im Ober- oder Unterkiefer wachsen – dann fehlt ihnen der natürliche Gegenzahn, der sogenannte Antagonist. So können sie über die Kauebene hinaus wachsen und unangenehme Begleiterscheinungen wie Zähneknirschen, Kiefergelenksbeschwerden, Gesichtsschmerzen oder gar die Verletzung anderer Zähne hervorrufen. Nicht zuletzt üben Weisheitszähne Druck von hinten auf die Zahnreihe aus, insbesondere, wenn sie nicht nur vollständig im Kiefer zurückgehalten werden, sondern „verlagert“ quer im Kiefer liegen.

Verlagerter Weisheitszahn

Durchführung der Weisheitszahn-OP

Die Entfernung von Weisheitszähnen ist ein Routineeingriff, den wir sicher und minimalinvasiv unter örtlicher Betäubung durchführen. Auf Wunsch kann der Eingriff auch in Sedierung (Dämmerschlaf) oder Vollnarkose vorgenommen werden.

Nachdem das Zahnfleisch über dem Weisheitszahn abgelöst wurde, erfolgt die Freilegung des Zahnes mit einem entsprechenden Bohrer – knochenschonend und nur so weit wie nötig. Gegebenenfalls wird der Zahn in mehrere Teile getrennt und mit einem Hebel oder einer Zange schonend entfernt. Danach wird das Zahnfleisch mit Nähten wieder verschlossen.

Beispielhafte Entfernung eines verlagerten Weisheitszahnes

In der Regel legen wir zum Ableiten des Wundsekretes im Unterkiefer ein Gazestreifen in die Wunde ein, welchen wir nach einigen Tagen wieder entfernen. Die Fadenentfernung erfolgt meist nach einer Woche.

Bei einer engen Lage des Weisheitszahns zum Unterkiefernerv erstellen wir für eine gründliche Diagnostik ein 3D-Röntgenbild (Digitale Volumentomografie, kurz DVT). So kann das Risiko einer Nervschädigung bei der Weisheitszahnentfernung minimiert werden.

Wurzelspitzenresektion

Mithilfe einer Wurzelspitzenresektion (kurz WSR) können Zähne gerettet werden, dessen Wurzeln durch Entzündungsprozesse geschädigt sind.

Eine die Zahnwurzelspitze umgebende Entzündung kann durch eine nicht genügende, herkömmliche Wurzelfüllung verursacht worden sein, beispielsweise, wenn sich eine Wurzelkanalbehandlung aufgrund einer starken Wurzelkrümmung oder wegen einer extrem abgewinkelten Wurzelspitze nicht durchführen ließ.

In manchen Fällen kann auch nach einer vollständig durchgeführten Wurzelkanalbehandlung Entzündungsgewebe an der Wurzelspitze bestehen bleiben, welches im weiteren Verlauf zur Ausbildung einer Kieferzyste führen kann.

Ablauf einer Wurzelspitzenresektion

Bei einer Wurzelspitzenresektion entfernen wir das untere Wurzeldrittel und das die Wurzelspitze umgebende Entzündungsgewebe. Die Wurzelspitze kann mit dem OP-Mikroskop oder einer stark vergrößernden Lupenbrille sicher gefunden werden. Unter optimaler Sicht wird sie so auch präzise und vergrößert dargestellt und kann minimalinvasiv entfernt werden.

Entfernung einer entzündeten Wurzelspitze mit rückseitig eingebrachter Wurzelkanalfüllung

Zur retrograden Wurzelkanalaufbereitung benutzen wir minimalinvasiv arbeitende, hocheffiziente Ultraschallinstrumente, mit denen eine sichere Bakterienabdichtung gewährleistet wird. Um die knöcherne Ausheilung zu verbessern, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, den entstandenen Knochendefekt mit Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen aufzufüllen.

So behandelte Zähne können oft noch viele Jahre im Kiefer verbleiben und ihre Funktion wahrnehmen.

Parodontalchirurgie

Parodontitis ist eine meist schmerzlose, bakteriell bedingte Infektionserkrankung, die durch Auflösung des zahntragenden Knochens und des Zahnfleisches zu Zahnverlust führt. Inzwischen hat die Parodontitis Karieserkrankungen als häufigste Ursache von Zahnverlust abgelöst.

Die Entwicklung parodontaler Erkrankungen

Um das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten, ist es von entscheidender Bedeutung, einem beim Aufklärungstermin festgelegten Behandlungsablauf konsequent zu folgen.

Am Anfang steht zunächst die Durchführung einer professionellen Zahnreinigung. In mehreren Folgesitzungen werden dann die schädlichen Ablagerungen auf den Wurzeloberflächen entfernt.

Wiederaufbau von Zahnfleisch und Knochen

In einem zweiten Schritt folgt nun die chirurgisch-rekonstruktive Parodontaltherapie. Oberstes Ziel hierbei ist es, Gewebe zu erhalten, anstatt es zu entfernen.

Unter bestimmten Bedingungen lässt sich der Rückgang des Zahnfleisches durch mikrochirurgische Eingriffe korrigieren. Zahnfleisch und Knochen lassen sich durch regenerative Substanzen und Knochenersatzmaterialien wieder aufbauen.

Gesteuerte Knochenregenaration in der Parodontologie

Für eine langfristig erfolgreiche Behandlung von Parodontitis ist neben sorgfältig durchgeführten Hygienemaßnahmen auch die regelmäßige Durchführung von professionellen Zahnreinigungen notwendig.